VdS-Prüfung elektrische Anlagen

In großgewerblichen und industriellen Betrieben

Wir prüfen die Sicherheit ihrer elektrischen Anlage(n) nach den Richtlinien (VdS 2871) der Sachversicherer und erstellen einen richtlinienkonformen Prüfbericht (Befundschein 2229), zur Vorlage bei ihrer Versicherung.

Was wird geprüft

Bei der VdS-Prüfung liegt der Fokus auf dem präventiven Brandschutz. Geprüft wird der aktuelle Zustand der Stromverteiler und Leitungsanlagen, ob bei der Installation der bauliche Brandschutz beachtet wurde, ob personen- oder brandgefährliche Mängel vorhanden sind. Die Prüfung erfolgt i.d.R. jährlich, bei geringem Risiko meist alle 2 Jahre. Die wiederkehrende Prüfung der ortsfesten elektrischen Anlagen nach DGUV Vorschrift 3 sowie ggf. des Explosionsschutzes nach BetrSichV werden bei der VdS-Prüfung vorausgesetzt.

Wer kann prüfen

Elektrischen Anlagen können dazu befähigte Personen prüfen, d.h. wenn sie fachlich qualifiziert und über Kennt-
nisse im Umgang mit Prüfmitteln sowie hinsichtlich der Bewertung von Prüfergebnissen verfügen (TRBS 1203).
Die VdS-Prüfung kann nur von einem von der VdS Schadenverhütung GmbH zertifizierten Sachverständigen für elektrische Anlagen durchgeführt werden.

Was die Prüfung kostet

Die Kosten bzw. der Preis für die VdS-Prüfung werden vielfach nach der Objektgröße berechnet. Mitunter wird dabei nach Bereich und/oder Branche differenziert. Angeboten wird die Prüfung dann pauschal, einschließlich oder zusätzlich Fahrkosten. Vergütet wird jedoch die Prüfungsdauer mal Stundensatz. Die Dauer ist von mehreren Faktoren abhängig:
Wie gewissenhaft und gründlich wird geprüft; welche Messungen werden/können gemacht werden; Zustand und Zugänglichkeit der Stromverteiler; Anzahl der Stromkreise; Anzahl der Mängel; etc.

Brandursache: Elektrischer Strom
Falsche Planung/Errichtung oder nicht bestim-
mungsgemäßer Gebrauch elektr. Anlagen und Geräte

Technischer Defekt

- Mangelhafter Isolationsfehler-, Überlast- oder
   Kurzschlussschutz

- Falsche Auswahl elektrischer Betriebsmittel
   (hinsichtlich Schutzart, Leistung, Strom)

- Wärmestau, ungenügende Wärmeabfuhr

- Fehlender Sicherheitsabstand zu brennbaren
   Stoffen / Materialien

- Staub- und Schmutzablagerungen

- Unfachmänn. Arbeit (Pfusch, Laien, Provisorien)

- Unvollkommene Kurz- und Erschlüsse,
   Krichstrombildung und Isolationsfehler

- Äußere mechanische Einflüsse

- Nagetierfraß, Alterung, Verschmutzung
   Montagefehler (Isolationsverletzung)

- Neutralleiterunterbrechung, -überlastung

- Störlichtbogen, Schaltlichtbogen

- Erhitzung durch mangelhafte Verbindungen an
   Klemmen o. Anschlussstellen (Wackelkontakt)

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